Folge
24: "Einer ist schuld"
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Der
junge Geschäftsführer der Finanzdienstleistungsgesellschaft
UFP, Eberhard von Schönburg, verläßt frühmorgens
das Bürogebäude und steigt in ein Taxi, um sich auf den Heimweg
zu machen. Anstatt den noblen Vorort anzusteuern, lenkt der Taxifahrer
gegen den Willen seines Kunden das Auto auf eine Brücke, packt
dort von Schönburg vom Sitz und schleudert ihn wie einen Müllsack
in den Rhein. Am nächsten Morgen wird die Leiche des Jungunternehmers
von der Wasserschutzpolizei aufgefunden. Bei ihren ersten Ermittlungen
vernehmen die Kommissare Jupp SCHATZ und Klaus Taube den Vorstand der
UFP. Der Vorsitzende Richard Entemann zeigt sich wenig betrübt
über den Tod des Mitarbeiters. Er bezeichnet dessen Tod als Suizid,
den er auf die beruflichen Mißerfolge Eberhard von Schönburgs
zurückführt. Dieser habe dem Unternehmen Millionenverluste
eingebracht, da er viel Geld in ein wertloses Ferienpark-Projekt in
Florida gesteckt habe. Taube wird angesichts des Finanzskandals ganz
anders, denn auch er hatte eine nicht unbeträchtliche Summe für
sich und für Jenny in den sogenannten US-Sunshine-Immobilienfonds
investiert.
SCHATZ hält Entenmann gekonnt von seinem Fluchtversuch ab - der Betrüger wird daraufhin gleich verhaftet...
Das
Vertrauen in die Gerechtigkeit verloren, rastet Friedhelm Schön
derweil völlig aus. Nachdem GI-Joe beinahe seine Schwester Rita
umgebracht hätte, will er sich persönlich an Entemann rächen
und sein Geld auf eigene Faust zurückbekommen. Sein Vorhaben scheitert
jedoch kläglich und er wird von Entemann und GI-Joe bis zur Ohnmacht
zusammengeschlagen und in den Kofferraum von Entemann´s Auto geworfen.
SCHATZ und Taube sind Entemann in der Zwischenzeit auf die Schliche
gekommen, doch es gelingt diesem, in seinem Wagen zu fliehen und die
Kommissare abzuhängen. Doch da tauchen die Kommissare auf und es gelingt ihnen mit viel Feingefühl und Routine, Friedhelm davon abzuhalten, den Vorstandsvorsitzenden umzubringen und diesen schließlich festzunehmen. Zuguterletzt steht Kosslow - mit einer schußsicheren Weste geschützt - von den Toten auf und Taube kann Jenny mit riesiger Erleichterung die von ihm angelegten 5.000 DM zurückgeben...
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Nachdem SCHATZ und Taube den Koffer mit den Millionen sichergestellt haben, denken sie darüber nach, wie sie Jenny, die Taube seinerzeit ebenfalls 5.000 DM anvertraut hatte, wieder zu ihrem Geld verhelfen könnten...
Friedhelm wird in seiner Stammkneipe "Rättematäng" von aufgebrachten Kleinanlegern beinahe gelyncht, als die Kommissare gerade noch eingreifen können. Jupp kann überhaupt nicht begreifen, daß so viele Leute dem ehemaligen Gemüseverkäufer Friedhelm Schön ihr Geld anvertraut hatten. Noch in derselben Nacht schleicht sich Friedhelm in das Hauptgebäude der UFP und wird Zeuge einer Verschwörung zwischen Entemann und dem Vorstandsmitglied Wolfram Hoppe. Er belauscht ein Gespräch der beiden und bekommt mit, wie sie sich am nächsten Tag mit 300 Millionen absetzen wollen. In der Tiefgarage des Gebäudes bekommt Schön daraufhin mit, wie Hoppe von dem Auftragskiller GI-Joe, der bereits von Schönburg umbrachte, hinterrücks erstochen wird. Irrtümlicherweise nehmen Sicherheitsbeamte daraufhin Schön, der Hoppe zu Hilfe eilen will, fest und GI-Joe entkommt unbemerkt. Die weiteren Untersuchungen der SK ergeben, daß ein großer Teil des Düsseldorfer Kriminellen-Milieus immense Summen in den Fonds investierte. Alle Anzeichen deuten auf Betrug und Geldwäsche hin, aber noch fehlen den Kommissaren die Beweise. Schließlich steckt Jupp dem Düsseldorfer Gangsterboß Kosslow die Information, daß Entemann mit 300 Millionen flüchten will. Kosslow reagiert prompt und zitiert Entemann unverzüglich zu einem Treffen, bei dem dieser ihm seine investierten 2 Millionen bar zurückzahlen soll...
SCHATZ und Taube versuchen mit allen Mitteln, Friedhelm Schön von seinem Vorhaben, Entenmann umzulegen, abzubringen...
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